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Milan Sabbagh

Mein Jahrespraktikum bei easylivestream.de

Ein ganzes Jahr hinter den Kulissen von easylivestream neigt sich dem Ende zu. Vom ersten Tag, an dem ich alles Grundlegende beigebracht bekommen habe, bis heute, wo ich eigenhändig die Shows fahren kann, hat sich viel entwickelt.

Die Entwicklung: Mehr Verantwortung, mehr Technik

Aller Anfang im Medienbereich bedeutet “anpacken”. Zu Beginn meines Praktikums lag der Fokus noch auf der klassischen Assistenz: Kabel sortieren, Keller aufräumen und beim grundlegenden Ton- und Bühnenaufbau unterstützen. Doch mit der Zeit wuchs das Vertrauen und meine Aufgaben wurden deutlich technischer und spannender:

  • Am Anfang habe ich Kabel verlegt, sortiert und angeschlossen
  • Im Aufbau war ich mit der Zeit immer nützlicher durch Routine
  • Ich steuerte etwa eigenständig den PTZ-Controller (Fernsteuerung für die Kameras)
  • Ich übernahm die manuelle Führung der Kameras, während die Speaker ihre Reden hielten
  • Während der Livestreams blendete ich Bauchbinden ein und verwaltete Tools wie Slido oder Stage-Timer.
  • In der Postproduktion kamen digitale Werkzeuge wie Streamyard, KI-Tool “Opus Pro” für den Videoschnitt dazu, womit ich viele Themen kurz zusammenfassen konnte.

Der Arbeits-Flow: Ein Mix aus Adrenalin und Fokus

Mein Alltag war perfekt aufgeteilt in zwei Welten:

  • Der Event-Flow: Volle Konzentration am Set. Equipment packen im Keller, Anfahrt, effizienter, schneller Aufbau, Technik-Checks. Nach dem Event heißt es: Alles wieder abbauen und zurück ins Lager bringen.
  • Der Office-Flow: Im Büro oder Homeoffice ging es an den Feinschliff. Hier habe ich Streams ausgewertet, Highlight-Clips geschnitten und neue Projekte vorbereitet. Außerdem gehören auch einfache Aufgaben dazu wie Werbe-Briefe verpacken, das Befüllen des Event-Kalenders oder die Kontrolle der Einhaltung der Copyright-Angaben von ehemaligen Kunden

Fazit: 

Aus dem anfänglichen Hineinschnuppern ist echte Eigenverantwortung geworden. Das Jahr hat mir gezeigt, worauf es in der Live-Produktion ankommt: Flexibilität, Nervenstärke und echtes Teamwork.